Wie kann der Athletiktrainer seine Sportler auf emotionaler Ebene zu Spitzenleistungen motivieren. Michael Welke fasst kompakt zusammen worauf es ankommt.

Die Motivationsforschung ist ein weites Feld und basiert auf den Grundannahmen von Lewins (1936) zum Zusammenhang von Motiv und Situation. Für den Athletiktrainer stellt sich die Frage, wie er die individuellen „intrinsischen Treiber“ seiner Athleten in deren jeweiligen Lebenssituationen aktivieren kann, um vorab definierte Trainings- bzw. Wettkampfziele zu erreichen.

Die Lösung liegt in einem nachhaltigen Impression Management, das die Persönlichkeitsentfaltung des Athleten vorantreibt und die Grundlagen seiner Psychostruktur als Erfolgsfaktoren nutzt. Dies bedeutet, dass ein motivierender „Lustgewinn“ nicht ausschließlich durch eine perfekte Diagnostik bzw. methodisch ausgefeilte Trainingsabläufe möglich wird. Die Grundlage bildet vielmehr eine auf Vertrauen und Empathie basierende Trainer-Athleten-Kommunikation, die insbesondere auch Stressoren und Ängste ins Blickfeld nimmt.

Das Kommunikationsdesign des Trainers sollte so ausgerichtet sein, dass er die Emotionen seines Athleten „spürt“ und sie ihm gegenüber reflektiert. Die Offenlegung und Überwindung von Versagensängsten führt den/die Athleten in eine Motivationslage, die individuelle Höchstleistungen möglich macht und als „Lust auf Leistung“ beschrieben werden kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s