Marcus Lindner, im Jahr 2014 Athletiktrainer der Bamberger Basketballprofis und der Deutschen Basketball Nationalmannschaft, zum Athletiktraining im Spitzenbasketball.

F: Marcus, was erwartest Du von der Athletik-Konferenz 2014?

Ich freue mich auf interessanten Austausch mit Kollegen und neue Kontakte.

F: Welche Bedeutung kommt aus Deiner Sicht dem Athletiktrainer im Spitzenbasketball heute zu?

Das ist sicherlich abhängig von der Liga. Schaut man sich einige NBA Teams an, dann sind diese mit einem Sportwissenschaftler, Athletiktrainer und Rehatrainer sicher ähnlich gut aufgestellt, wie einige europäischen Fußball-Vereine. Leider gibt es aber in allen Ligen „Trainer“, die Aktivität mit zielgerichteter Arbeit verwechseln. Es ist mit Sicherheit nicht unser Job Spieler müde zu machen bzw. zu unterhalten, sondern zu verbessern.

F: Welchen Trend kannst Du im Athletiktraining in den letzten 5 Jahren feststellen?

Ich denke, einer der größten Fortschritte ist, dass die Trainingsinterventionen heute stärker auf das Individuum abgestimmt sind. Die Gründe dafür liegen aus meiner Sicht in einer differenzierteren Leistungsdiagnostik, die qualitative und quantitative Aspekte besser trennt. Zum können wir durch Trainingsmonitoring die individuelle Trainingsbelastung im Spielsport heute besser steuern.

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